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Montag, 8. Juni 2009
BASTIAN ist da
simoenchenw, 11:56h
Junge oder Mädchen, das war die große Frage und es blieb wirklich spannend bis zum Schluß. Aber am 28.05.2009 um 10:26 verkündete die Schwester im OP das "Ergebnis". Bastian hat das Licht der Welt erblickt. 3540 g schwer und 52 cm groß, 36 cm Kopfumfang.
Gleich im OP machte er sich noch schreiend bemerkbar. Die Hebamme hielt mir unseren Junior kurz direkt vor die Brille, ich konnte ihm noch ein Bussi aufdrücken und schon rauschte sie mit Bastian ab zu der ersten Untersuchung. Gerne hätte ich ihn noch etwas länger bei mir gehabt, aber die Hebamme war einfach doof und gestresst und wir durften es büßen. Erst nach einer Stunde, im Aufwachraum, konnte ich Bastian dann in meine Arme schließen. Wobei das Warten auf Bastian und Stefan doch recht lang und furchtbar war.
Nach einiger Zeit im Aufwachraum ging es dann auf Station.
An Bastians Geburtstag sind wir morgens um halb sieben in die Klinik gefahren. Nach Anmeldung auf Station (am Vortag wurde ich schon aufgenommen, untersucht, durfte aber die Nacht noch zu Hause verbringen), mussten wir gleich auf die Entbindungsstation. Dort wurde mir dann eine Infusion gelegt (total verstochen) und ein Blasenkatheder gesetzt. Ich bekam auch tolle Thrombose-Strümpfe an ;-) Die Hebamme hängte mich um ca halb 8 Uhr an das CTG und meinte noch, dass wir die zweite Operation wären (also so ca 9 Uhr dran sind). Dann ging die Warterei los. Die Zeit verstrich, insgesamt hing ich fast 2 Stunden am CTG. Die Hebamme kam nicht vorbei, es war schon halb 10, und Stefan fragte dann mal nach, wie lange es noch dauern würde. Ich war von der Warterei her schon total nervös. Die Hebamme meinte dann nur, dass noch wer dazwischen geschoben wurde (hielt es aber nicht für notwendig uns das mitzuteilen). Um kurz vor 10 Uhr dann ging alles relativ flott und los ging es richtung OP. Vor der Schleuse hab ich mich von Stefan verabschiedet, der musste mit der Hebamme mit um sich steril anzuziehen. In der Schleuse wurde ich von zwei Schwestern empfangen, die mich unterhielten, nach den potentiellen Namen fragten und mir die Nervosität nahmen
Die OP an sich war auch ganz relaxed. Die Schwestern waren total nett, haben mir auch die Nervosität genommen. Mir wurde die Teilnarkose gesetzt, was ganz lustig war, denn als sie meine Füße hochgehoben haben, sah ich nur, dass sie diese in der Hand hatten, aber gespürt hab ich gar nix. Dann wurde ein Vorhang vor mein Gesicht gehangen (damit ich nicht beim Schneiden zusehen konnte) und Stefan wurde in den OP gebracht. Er saß mit Mützchen, Mundschutz und Kittel direkt neben mir und hielt mir die ganze Zeit die Hand. Die Schwestern erzählten mir immer wieder, wie gerade der Stand der Dinge ist (also was gerade geschnipselt wird), bis es dann hieß: Ich kann schon sehen, was es ist. Natürlich stieg unsere Neugierde dann und nach ein paar Sekunden hieß es dann: Herzlichen Glückwunsch zu Bastian! Natürlich war das ein ganz besondere Moment für Stefan und mich.
Nachdem Bastian dann kurz vor meine Brille gehalten wurde, musste Stefan auch schon mit der Hebamme rausgehen. Ich wurde dann noch 20 Minuten zugenäht, bevor ich in den Aufwachraum gebracht wurde und dort nochmal fast eine halbe Stunde auf die beiden Jungs warten musste.
Später wurde ich dann auf die Station geschoben. Bastian, im Bettchen liegend, wurde von Stefan geschoben.
Noch am Abend bin ich mit Hilfe der Schwester aufgestanden. Bisserl frisch machen. Bastians erste Besucherin war Tante Melanie. Später kamen noch Oma Karin und Opa Ewald.
Bis Dienstag, 2.6., sind Bastian und ich im Krankenhaus geblieben. Zwischendrin gab es noch die U2 (alles OK), den Hörtest und die Hüftschalluntersuchung (ebenfalls alles OK). Die Schwestern im Klinikum waren überwiegend total nett und freundlich und man fühlte sich gut aufgehoben. Die ersten 3 Nächte hab ich Bastian auch ins Kinderzimmer fahren lassen (hätte mich gar nicht alleine um ihn kümmern können). Erst die 4. Nacht war dann unsere gemeinsame Nacht.
Zu hause spielt sich der Alltag jetzt allmählich ein. Bastian schläft viel, ist total brav und hat nur nachts mal 3-4 Stunden am Stück, wo er bisserl rumquengelt. Aber das darf er ja, ist ja sonst so ein lieber kleiner Knirps.

Gleich im OP machte er sich noch schreiend bemerkbar. Die Hebamme hielt mir unseren Junior kurz direkt vor die Brille, ich konnte ihm noch ein Bussi aufdrücken und schon rauschte sie mit Bastian ab zu der ersten Untersuchung. Gerne hätte ich ihn noch etwas länger bei mir gehabt, aber die Hebamme war einfach doof und gestresst und wir durften es büßen. Erst nach einer Stunde, im Aufwachraum, konnte ich Bastian dann in meine Arme schließen. Wobei das Warten auf Bastian und Stefan doch recht lang und furchtbar war.
Nach einiger Zeit im Aufwachraum ging es dann auf Station.
An Bastians Geburtstag sind wir morgens um halb sieben in die Klinik gefahren. Nach Anmeldung auf Station (am Vortag wurde ich schon aufgenommen, untersucht, durfte aber die Nacht noch zu Hause verbringen), mussten wir gleich auf die Entbindungsstation. Dort wurde mir dann eine Infusion gelegt (total verstochen) und ein Blasenkatheder gesetzt. Ich bekam auch tolle Thrombose-Strümpfe an ;-) Die Hebamme hängte mich um ca halb 8 Uhr an das CTG und meinte noch, dass wir die zweite Operation wären (also so ca 9 Uhr dran sind). Dann ging die Warterei los. Die Zeit verstrich, insgesamt hing ich fast 2 Stunden am CTG. Die Hebamme kam nicht vorbei, es war schon halb 10, und Stefan fragte dann mal nach, wie lange es noch dauern würde. Ich war von der Warterei her schon total nervös. Die Hebamme meinte dann nur, dass noch wer dazwischen geschoben wurde (hielt es aber nicht für notwendig uns das mitzuteilen). Um kurz vor 10 Uhr dann ging alles relativ flott und los ging es richtung OP. Vor der Schleuse hab ich mich von Stefan verabschiedet, der musste mit der Hebamme mit um sich steril anzuziehen. In der Schleuse wurde ich von zwei Schwestern empfangen, die mich unterhielten, nach den potentiellen Namen fragten und mir die Nervosität nahmen
Die OP an sich war auch ganz relaxed. Die Schwestern waren total nett, haben mir auch die Nervosität genommen. Mir wurde die Teilnarkose gesetzt, was ganz lustig war, denn als sie meine Füße hochgehoben haben, sah ich nur, dass sie diese in der Hand hatten, aber gespürt hab ich gar nix. Dann wurde ein Vorhang vor mein Gesicht gehangen (damit ich nicht beim Schneiden zusehen konnte) und Stefan wurde in den OP gebracht. Er saß mit Mützchen, Mundschutz und Kittel direkt neben mir und hielt mir die ganze Zeit die Hand. Die Schwestern erzählten mir immer wieder, wie gerade der Stand der Dinge ist (also was gerade geschnipselt wird), bis es dann hieß: Ich kann schon sehen, was es ist. Natürlich stieg unsere Neugierde dann und nach ein paar Sekunden hieß es dann: Herzlichen Glückwunsch zu Bastian! Natürlich war das ein ganz besondere Moment für Stefan und mich.
Nachdem Bastian dann kurz vor meine Brille gehalten wurde, musste Stefan auch schon mit der Hebamme rausgehen. Ich wurde dann noch 20 Minuten zugenäht, bevor ich in den Aufwachraum gebracht wurde und dort nochmal fast eine halbe Stunde auf die beiden Jungs warten musste.
Später wurde ich dann auf die Station geschoben. Bastian, im Bettchen liegend, wurde von Stefan geschoben.
Noch am Abend bin ich mit Hilfe der Schwester aufgestanden. Bisserl frisch machen. Bastians erste Besucherin war Tante Melanie. Später kamen noch Oma Karin und Opa Ewald.
Bis Dienstag, 2.6., sind Bastian und ich im Krankenhaus geblieben. Zwischendrin gab es noch die U2 (alles OK), den Hörtest und die Hüftschalluntersuchung (ebenfalls alles OK). Die Schwestern im Klinikum waren überwiegend total nett und freundlich und man fühlte sich gut aufgehoben. Die ersten 3 Nächte hab ich Bastian auch ins Kinderzimmer fahren lassen (hätte mich gar nicht alleine um ihn kümmern können). Erst die 4. Nacht war dann unsere gemeinsame Nacht.
Zu hause spielt sich der Alltag jetzt allmählich ein. Bastian schläft viel, ist total brav und hat nur nachts mal 3-4 Stunden am Stück, wo er bisserl rumquengelt. Aber das darf er ja, ist ja sonst so ein lieber kleiner Knirps.

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